Freitag, 22. August 2008
2 Stop: Bruxelles und Paris
Hallo aus Paris,
wo das Wetter zwar gerade schlecht ist allerdings der Wein nichts kostet :).
Aber langsam, erstmal zu Bruxelles.
Nachdem ich gestern dann wirklich mal ein wenig ausgeschlafen hatte bin ich ganz in Ruhe aufgestanden und erstmal runter in die lustige WG-Kueche getappt.
Zur Begruessung stand dort ein kleiner Pimpf, der einnen Hoellenlaerm mit seinem Spielzeug machte. Offensichtlich war der kleine sehr gut in der Lage sich in einen, mit 200 km/h ueber Landstrassen preschenden, Rennfahrer zu identifizieren.
Zunaechst war ich etwas verwirrt, erinnerte mich dann aber daran, dass Chloe etwas von Nachbarn und Kindern erzaehlt hatte.
Also hab ich den kleinen Mann mal lieb begruesst, der bei meinem Anblick direkt wild gestikulierend anfing mich mit franzoesischen Phrasen zu bombardieren.
Schlecht.....
Mein Franzoesisch sollte an diesem Tag noch auf eine harte Probe gestellt werden, das war mir klar, aber an dem kleinen hier wuerde ich nicht verzweifeln.
Einfach direkt klarstellen das man kein Franzoesisch spricht dachte ich mir.
Der kleine fing auf diese Aussage hin allerdings an zu lachen, und redete lachend weiter.
Ich verstand irgendwas mit "Jonathan" und "quatsch".
Da ging mir dann auf, dass der kleine mich wohl fuer Jonathan hielt, in dessen Zimmer ich schlief.
Das Missverstaendnis konnte ich dann schnell aus der Welt schaffen indem ich elegant auf Niederlaendisch umschwenkte (Gott segne zweisprachige Erziehung), und ihm meinen Namen sagte.
Der kleine wollte das zwar irgendwie nicht so recht glauben, aber dann kam auch schon Mama "Schietecatte" (ja die heissen so) und hat ihm endgueltig seine Illusion genommen.
Diese wirklich nette Frau bot mir dann an, dass sie mir die Tuer oeffnen koennte wenn ich noch in die Stadt wollte, da sonst niemand im Haus war. Das Angebot hab ich dann natuerlich dankend angenommen und machte mich auf in die Stadt.
Bruxelles - Stadt
Die Stadt Bruessel ist relativ klein (zumindest der sich lohnende Teil, soweit ich das auf basis der paar Stunden beurteilen kann) aber wirklich schnuckelig. Besonders lustig ist einfach, das jedes Plakat, jede Karte etc. zweimal gedruckt ist, eimal in Niederlaendisch und einmal in Franzoesisch (selbiges gilt Fuer die Strassenschilder).
Wobei, wie ich ja gestern schon feststellte die meisten Leute auf der Strasse hier nur Franzoesisch sprechen. Ansonsten war ich auf dem so genannten "Grand Place" der zum UNESCO Weltkulturerbe gehoert und dessen Umgebung wirklich huebsche Haeuser hat.
Hab mich dann schlussendlich ziemlich an belgischen Pralinen ueberfressen und dann musste ich auch schon wieder meine sachen holen und mich auf den Weg nach Paris machen.
br>
Viele wege fuehren nach Paris
Nach Paris kommt man vn Bruessel aus mit einer Reihe von Zuegen.
Ich habe die Zuschlagsfreie Variante gewaehlt, die zwar 4 Stunden dauert, aber dafuer kann man zwischendurch mit einer lustigen Bimmelbahn durch irgendwelche voellig entlegenen Gegenden Frankreichs fahren.
An der Stelle sei einmal angemerkt, dass die Franzosen wirklich ein seltsames Zugsystem haben.
Wenn man auf einmal alleine in einem Zugabteil sitzt sollte man sich also stark anfangen zu wundern, um nicht wie ich auf einmal mitten in der Pampa fast vom Zug abgekoppelt zu werden.
Ich habs dann gerade noch raus und in einen der Vorderen Wagen geschafft! Warum die Franzonsen gerne mal Zuege abkoppeln und einfach so weiter fahren (das haben sie danach in einem anderen Zug direkt nochmal gemacht) ist mir allerdings unklar.
Nunja, dafuer wollte auf den ganzen 4 Stunden Fahrt niemand mein Ticket sehen. Vergleicht man das mit der Fahr von Amsterdam nach Bruessel wo man unglaubliche 4 mal mein Ticket sehen wollte und am liebsten immer noch irgendwo was abstempeln, gehen die Franzosen das hier etwas ruhiger an :).
Die Ankunft in Paris war dann der schon angekuendigte Test fuer meine nicht vorhandenen Franzoesischkentnisse. Ich hatte mich vorher schon abgekaempft eine franzoesische sms zu schreiben um an meine Schluessel zu kommen und nun musste ich da auch noch anrufen.
Das Gespraech verlief etwa so:
"Hallo, c'est tobias, je suis a la gare du nord"
"ah, bien .. < irgendwas was ich nicht verstehen konnte >"
"je pense que je peux prendre le metro jusqu'a la station anvers"
"< kein wort verstanden > cafe < kein wort verstanden > recontre < kein wort verstanden > < aufgelegt >"
Gut ich nahm mal an wir treffen uns im cafe :), hat dann aber auch alles super geklappt und ich hab eine wunderbare kleine 1 Zimmerwohnung am Fusse der Sacre-Coeur. Danke dafuer nochmal an Marian!
So das soll fuers erste reichen, ueber den heutigen Tag schreib ich spaeter oder morgen mal was.
wo das Wetter zwar gerade schlecht ist allerdings der Wein nichts kostet :).
Aber langsam, erstmal zu Bruxelles.
Nachdem ich gestern dann wirklich mal ein wenig ausgeschlafen hatte bin ich ganz in Ruhe aufgestanden und erstmal runter in die lustige WG-Kueche getappt.
Zur Begruessung stand dort ein kleiner Pimpf, der einnen Hoellenlaerm mit seinem Spielzeug machte. Offensichtlich war der kleine sehr gut in der Lage sich in einen, mit 200 km/h ueber Landstrassen preschenden, Rennfahrer zu identifizieren.
Zunaechst war ich etwas verwirrt, erinnerte mich dann aber daran, dass Chloe etwas von Nachbarn und Kindern erzaehlt hatte.
Also hab ich den kleinen Mann mal lieb begruesst, der bei meinem Anblick direkt wild gestikulierend anfing mich mit franzoesischen Phrasen zu bombardieren.
Schlecht.....
Mein Franzoesisch sollte an diesem Tag noch auf eine harte Probe gestellt werden, das war mir klar, aber an dem kleinen hier wuerde ich nicht verzweifeln.
Einfach direkt klarstellen das man kein Franzoesisch spricht dachte ich mir.
Der kleine fing auf diese Aussage hin allerdings an zu lachen, und redete lachend weiter.
Ich verstand irgendwas mit "Jonathan" und "quatsch".
Da ging mir dann auf, dass der kleine mich wohl fuer Jonathan hielt, in dessen Zimmer ich schlief.
Das Missverstaendnis konnte ich dann schnell aus der Welt schaffen indem ich elegant auf Niederlaendisch umschwenkte (Gott segne zweisprachige Erziehung), und ihm meinen Namen sagte.
Der kleine wollte das zwar irgendwie nicht so recht glauben, aber dann kam auch schon Mama "Schietecatte" (ja die heissen so) und hat ihm endgueltig seine Illusion genommen.
Diese wirklich nette Frau bot mir dann an, dass sie mir die Tuer oeffnen koennte wenn ich noch in die Stadt wollte, da sonst niemand im Haus war. Das Angebot hab ich dann natuerlich dankend angenommen und machte mich auf in die Stadt.
Bruxelles - Stadt
Die Stadt Bruessel ist relativ klein (zumindest der sich lohnende Teil, soweit ich das auf basis der paar Stunden beurteilen kann) aber wirklich schnuckelig. Besonders lustig ist einfach, das jedes Plakat, jede Karte etc. zweimal gedruckt ist, eimal in Niederlaendisch und einmal in Franzoesisch (selbiges gilt Fuer die Strassenschilder).
Wobei, wie ich ja gestern schon feststellte die meisten Leute auf der Strasse hier nur Franzoesisch sprechen. Ansonsten war ich auf dem so genannten "Grand Place" der zum UNESCO Weltkulturerbe gehoert und dessen Umgebung wirklich huebsche Haeuser hat.
Hab mich dann schlussendlich ziemlich an belgischen Pralinen ueberfressen und dann musste ich auch schon wieder meine sachen holen und mich auf den Weg nach Paris machen.
br>
Viele wege fuehren nach Paris
Nach Paris kommt man vn Bruessel aus mit einer Reihe von Zuegen.
Ich habe die Zuschlagsfreie Variante gewaehlt, die zwar 4 Stunden dauert, aber dafuer kann man zwischendurch mit einer lustigen Bimmelbahn durch irgendwelche voellig entlegenen Gegenden Frankreichs fahren.
An der Stelle sei einmal angemerkt, dass die Franzosen wirklich ein seltsames Zugsystem haben.
Wenn man auf einmal alleine in einem Zugabteil sitzt sollte man sich also stark anfangen zu wundern, um nicht wie ich auf einmal mitten in der Pampa fast vom Zug abgekoppelt zu werden.
Ich habs dann gerade noch raus und in einen der Vorderen Wagen geschafft! Warum die Franzonsen gerne mal Zuege abkoppeln und einfach so weiter fahren (das haben sie danach in einem anderen Zug direkt nochmal gemacht) ist mir allerdings unklar.
Nunja, dafuer wollte auf den ganzen 4 Stunden Fahrt niemand mein Ticket sehen. Vergleicht man das mit der Fahr von Amsterdam nach Bruessel wo man unglaubliche 4 mal mein Ticket sehen wollte und am liebsten immer noch irgendwo was abstempeln, gehen die Franzosen das hier etwas ruhiger an :).
Die Ankunft in Paris war dann der schon angekuendigte Test fuer meine nicht vorhandenen Franzoesischkentnisse. Ich hatte mich vorher schon abgekaempft eine franzoesische sms zu schreiben um an meine Schluessel zu kommen und nun musste ich da auch noch anrufen.
Das Gespraech verlief etwa so:
"Hallo, c'est tobias, je suis a la gare du nord"
"ah, bien .. < irgendwas was ich nicht verstehen konnte >"
"je pense que je peux prendre le metro jusqu'a la station anvers"
"< kein wort verstanden > cafe < kein wort verstanden > recontre < kein wort verstanden > < aufgelegt >"
Gut ich nahm mal an wir treffen uns im cafe :), hat dann aber auch alles super geklappt und ich hab eine wunderbare kleine 1 Zimmerwohnung am Fusse der Sacre-Coeur. Danke dafuer nochmal an Marian!
So das soll fuers erste reichen, ueber den heutigen Tag schreib ich spaeter oder morgen mal was.
Labels: Travel
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